Das Château de Châtagneréaz thront inmitten seines prächtigen Rebbergs oberhalb von Mont-sur-Rolle, wo nach alten Dokumenten bereits im Jahr 996 Reben angebaut wurden. Louis von Mont le Grand, wie Mont-sur-Rolle damals hiess, schenkte das Land den Mönchen der Abtei vom Lac de Joux, die es rodeten und mit Reben bepflanzten.

Nach der Eroberung durch Bern und der Reformation war das Schloss im Besitz der Familien bernischer Landvögte. Zur Zeit der französischen Revolution wurde es 1791 von einem Genfer erworben. Fünfzig Jahre später kaufte es die Familie Frossard de Saugy, die das Gut bis 1945 bewirtschaftete, als die Société Château de Châtagneréaz gegründet wurde, um seine Weinbautradition weiter zu führen.

Das Gut umfasst 14 ha Reben. Es ist zu 90 % mit Chasselas und zu 10 % mit roten Rebsorten (Gamay d’Arcenant, Gamaret und Garanoir) bepflanzt. Eine strikte Ertragseinschränkung und die im Weingut erfolgende Weinbereitung in Holzfässern verleihen den Weinen des Château de Châtagneréaz ihren spezifischen Terroirgeschmack und eleganten Körper von bemerkenswerter Fülle.

Kontact
Château de Châtagneréaz
Tony Heubi
Chemin de Châtagneréaz 4
1180 Tartegnin
vigneron@chatagnereaz.ch
www.chatagnereaz.ch
Verteilung
Schenk SA
Place de la Gare 7
1180 Rolle
T. +41 21 822 02 02
F. +41 21 822 03 03
vente@schenk-wine.ch
www.schenk-wine.ch
Verkostung

Die Sonne schenkt diesem Premier Grand Cru
seine hellgelbe Robe mit goldenem Schimmer und
sein reiches, sehr elegantes Bouquet mit Noten
von Akazienhonig und Lindenblüten. Lehmiger Boden
und hohe Pflanzendichte verleihen ihm Kraft,
Struktur und Harmonie, alles Qualitäten eines
aussergewöhnlichen Weins. Nach einigen Jahren
der Flaschenlagerung wird er zum bemerkenswerten
Begleiter eines vollreifen Gruyère oder Vacherin
Mont d’Or.

Charakter
Boden
mitteltief bis tief, aus wenig steiniger Grundmoräne, mittlere bis schwere Erdstruktur
Fläche
8 ha
Rebsorte
Anbau
Weinbereitung 
traditionelle Weinbereitung, kontrollierte Gärtemperatur, Ausbau auf Feinhefe in Eichen­fässern, mit zweiter Gärung
Pflanzdichte
Kurzschnitt « Cordon Royat » mit 9’000 Stöcken/ha